Mahl- und Backtag am 13. Juli
Abgeschlossenes Event
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Datum
13. Juli 2025
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Uhrzeit
11:00 - 17:00
Shanty-Chor, Flegeldrescher und Alttraktoren an Weher Mühle
Zum nächsten Mahl- und Backtag am Sonntag, dem 13 Juli, an der Weher Bockwindmühle gibt es erneut im eigenen Backhaus gebackene Butter- und Pflaumenkuchen, frisches Brot und herrliche Weher Dinkelwaffeln – am besten mit heißen Sauerkirschen und etwas Sahne. Herzhaftere Nahrung wird von Helmut Klasing und anderen Helfern am Grill in Form von Nackensteaks und Würstchen angeboten. In der Kulturscheune ist erneut eine Ausstellung bildender Kunst zu bewundern. Was Brigitte Kröger aus Wehe an abstrakten Herausforderungen an das Mitdenken des Betrachters anbietet, ist wohl treffend mit dem Titel Farbrausch beschrieben.
Der Heimatverein widmet sich seinen Gästen wieder von 11 bis 17 Uhr. In der gesamten Zeit kann auch die Bockwindmühle, deren ältestes erhaltenes Teil von 1662 stammt und die schon 1650 urkundlich erwähnt wurde, besichtigt und bestaunt werden. Ebenso geöffnet ist auch das Museum über ländliches Handwerk mit seinen digitalen Informationsangeboten. Zum ländlichen Leben unserer Vorfahren gehörte auch das Mähen und Dreschen des Korns. Wenn das Wetter passt, dann soll das mit Schülern der Grundschule angebaute Getreide auf dem Mühlenacker mit einem Bindemäher gemäht und zu Hocken aufgestellt werden. Das Dreschen wird mit einer historischen Dreschmaschine und mit traditionellen Dreschflegeln demonstriert. Dies zeigen die Sielhorster Flegeldrescher um Klaus Donzelmann, deren Frauen auch durststillendes Brotwasser dabei haben.
Wer sich für etwas modernere Technik interessiert, kann mit den stolzen Besitzern der zahlreichen Alttraktoren fachsimpeln oder sie seinen Kindern erklären. Hanomag, Lanz Bulldog, 11er Deutz und Co. des Alttraktorenclubs Hille sind an diesem Sonntag auf dem Mühlengelände zu besichtigen. Ab etwa 14.00 Uhr sorgt der Shanty-Chor Dümmersee für ganz besondere musikalische Unterhaltung. Der Chor vermittelt musikalisch den Abschied, die Heimkehr und die Sehnsucht der „Sealords“ nach der Heimat. Die kraftvoll-heiteren Melodien begeistern vielleicht gerade die „Landratten“, die die Waterkant vor allem aus den Liedern kennen. Geboten werden traditionelle Shantys und Seemannslieder, populäre Lieder vom Meer (Karibik und Südsee inclusive), Seasongs aus Amerika, Irland, Schottland und der weiten Welt – und natürlich Lieder vom Dümmer und aus Deutschlands Norden.
