SoVD Wehe in Nordfriesland
Für den SoVD Wehe ging es diesmal schon Mitte April auf eine mehrtägige Fahrt nach Nordfriesland.
Mit dem schönen Aschemeyer-Bus und Fahrer Peter ging es auf große Tour, zunächst Richtung Hamburg. An den Landungsbrücken hatten wir 2 Stunden Aufenthalt. Manche machten eine Hafenrundfahrt, andere nahmen den Sightseeing-Bus und wieder andere genossen den schönen Tag einfach auf der Bank in der Sonne.
Danach ging es weiter nach Husum. Im 3-Sterne Hotel Hinrichsen wurden wir sehr herzlich empfangen. Nach der Zimmerverteilung und dem Abendessen ging der Anreisetag zu Ende.
Am nächsten Morgen wurden wir schon am Bus von Reiseleiter Rolf erwartet, der uns die nächsten Tage durch Friesland begleitet hat.
Unser erstes Ziel war der Deich am Nordstrand und dann ging es weiter nach Friedrichstadt. Bei einer sachkundigen und humorvollen Grachtenfahrt ging es durch die Kanäle der Stadt, beide Häfen und ein Stück die Treene hinauf. Nach einer Stunde Rundfahrt fuhren wir weiter zum Eidersperrwerk nach Tönning. Dort fließt die Eider in die Nordsee.
Nach der großen Hamburg-Sturmflut 1962 wurden die Pläne für das Sperrwerk gefasst und 1973 erfolgte die Einweihung. 5 Sieltore mit einer Länge von 40 Metern lassen das Wasser der Nordsee in die Eider fließen oder umgekehrt.
Anschließend hatten wir noch einen Termin im „Kohlosseum“ in Wesselburen. Dort wird leckeres veganes Bio-Sauerkraut hergestellt. Einige Varianten davon durften wir auch probieren. Im Hause befindet sich auch ein Bauernmarkt und ein Museum.
Am Samstag fuhren wir in Richtung Flensburg und Kappeln. Dort hat uns die große Doppel-Klappbrücke über die Schlei besonders beeindruckt. Zur St. Nikolaikirche war es nur ein kurzer Fußweg und nach dem Mittagessen fuhren wir nach Schleswig. Der Schleswiger Dom wurde besichtigt, mit seinem beeindruckenden Brüggemann-Altar, dem größten erhaltenen Schnitzalter. Anschließend machten wir einen Rundgang durch die Fischersiedlung Holm. Dies ist eine der ältesten und stimmungsvollsten Viertel von Schleswig. Auf einer kleinen Insel fühlt man sich wie in einem kleinen Dorf in der Stadt. An diesem Abend unterhielt uns unser Reiseleiter, Multitalent Rolf, abends im Hotel noch musikalisch.
Am Sonntag ging es zunächst nach Ribe, der ältesten Stadt Dänemarks. Danach führte uns unser Weg nach Mögeltondern. Das kleine Dörfchen liegt 5 km hinter der deutsch-dänischen Grenze und besticht durch seine gut erhaltenen Backsteinhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Nachmittags ging es nach Romö, über den Romö-Damm. Dies ist die südlichste dänische Wattenmeerinsel – ca. 3 km von Sylt entfernt. In Romö befindet sich auch der einzigartige befahrbare Sandstrand, an dem man mit Fahrzeugen bis an die Wassergrenze fahren kann.
Voller vieler Eindrücke ging es am nächsten Morgen zurück in Richtung Heimat. Diesmal wurde ein Zwischenstopp an der Binnenalster in Hamburg eingelegt. Rund um das Hamburger Rathaus hatten wir noch einmal die Gelegenheit, uns die steife Brise um die Ohren wehen zu lassen. Leider hat es bei der Ankunft in Wehe sehr stark geregnet, so dass der Abschied viel zu schnell verlief.
Wir waren uns aber schon vorher einig, dass wir uns schon auf den Ausflug im nächsten Jahr freuen.







