Soldaten holen Weher Dorfpokal
Wehe. Beim diesjährigen Dorfpokalschießen kämpften 17 Mannschaften um die begehrte Trophäe, welches von den Kanonieren des Schützenvereins mit vielen weiteren Helfern auf dem Schützenplatz in Wehe ausgerichtet wurde. Am Ende ging der Dorfpokal an die Kameradschaft ehem. Soldaten, die beim Schießen und Knobeln die beste Leistung zeigten.
Die Gewinner- Mannschaft setzt sich aus Jens Meyrose, Thorsten Kröger, Hartmut Sander, Bernd Detering und Sven Reimers zusammen und hatte mit 268 Ringen das beste Gesamtergebnis.
Hinter sich ließen sie unter anderem die Mannschaften von der Plopp Allee (2. Platz, 266 Ring), die ehem. Kronprinzen (3. Platz, 260 Ring), die Jägerschaft (4. Platz 255 Ring) und die Kanoniere 1 (5. Platz, 255 Ring).
Als bester Einzelschütze konnte sich Malte Radeloff vom den ehem. Königen mit 49 Ringen und einer Probe von 9 Ring mit einem hervorragenden Ergebnis durchsetzen und den Pokal in Empfang nehmen. Die weiteren Platzierten folgten mit ringgleichen Ergebnis und auch genau gleichen Probeschüssen, so dass ein Stechen um den zweiten Platz durchgeführt werden musste. Hierbei setzte sich Martin Knost gegen Daniel Cording durch beide hatten 47 Ring geschossen.
Geschossen wurde beim Wettkampf auf dem Schießstand am Schützenplatz mit dem Gewehr sitzend aufgelegt.
Erstmals fand das Dorfpokalschießen in einem anderen Format auf einem Samstag Nachmittag statt. Das Organisationsteam der Kanoniere um Thomas Stegemöller hatte ein tolles Programm mit zahlreichen Nebenspielen ausgearbeitet bei dem es weitere Station wie das „Becherübergabe-Spiel“ oder ein „Kanonenrohr-Schießen“ mit Kunststoffbällen gab.
Bei der Siegerehrung am Abend bedankte sich der Ortsvorsteher Sven Reimers für die gute Beteiligung und freute sich über zwei Jugendgruppen die aus dem Dorf teilgenommen haben. Weiterhin lobte er die hervorragende Organisation der Veranstaltung durch die Kanoniere. Ein weiterer Dank ging an die Schießgruppe des Schützenvereins, die mit Stefan Wiegmann, Bernd Detering und Herbert Hülshorst die Standaufsicht übernahm. Die Auswertungen wurden in alt bewährter Form von Horst Krone durchgeführt. Für die Versorgung an Theke und Grill hat wie immer das Team von Ludewigs Landhaus gesorgt.
Erstmalig konnten die Weher an den neuen Tischen und Stühlen im Dorfgemeinschaftshaus sitzen, welche über ein Projekt des LAG Aueland e.V. im Rahmen des Regionalbudgets mit 20.000,–€ gefördert wurden.
Bei der Pokalübergabe freute sich Ortsvorsteher Sven Reimers, dass das Dorfpokalschießen einen ganzen Querschnitt des Dorfes widerspiegelt, die Jüngste Teilnehmer war 15 Jahre alt und der älteste Teilnehmer 80 Jahre jung.
Der Ausrichter für das nächste Dorfpokalschießen im Jahr 2025 wurde in einem Schätzspiel ermittelt. Die Frage lautete: „Wie schwer ist der Kanonierswagen inkl. Zubehör und Mannschaft auf dem Foto? Die Antwort: 2.960 Kilogramm!

Gewinner beim Schätzspiel war die 1. Kompanie die mit ihrem Tipp von 2950 kg fast einen genauen Treffer erzielte. Die Kameradschaft ehem. Soldaten waren zwar beim Schießen die Besten, lagen mit ihrem Tipp aber sehr weit entfernt von dem tatsächlichen Gewicht und sind daher Ausrichter des Dorfpokalschießens 2026.
















