K98 Schießen der Kameradschaften
Wehe.Hille-Wittloge. Am vergangenen Sonntag trafen sich die Kameradschaften ehemaliger Soldaten Pr. Ströhen, Tonnenheide und Wehe bereits um 9.00 Uhr morgens auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft in Hille-Wittloge zum traditionellen Vergleichsschießen mit einer historischen Großkaliberwaffe. Mit der „Mauser Modell 98“ wurde auf drei 100 m Ständen um den von Willi Kröger gestifteten Wanderpokal gekämpft. Die ab 1898 hergestellte Waffe war in der Grundversion im Ersten Weltkrieg Standardwaffe der deutschen Armee und wurde später auch im Zweiten Weltkrieg als Karabiner eingesetzt. Mit dem Kaliber 8×57IS wurde in 3 Probeschüssen und 10 Wertungsschüssen der treffsicherste Schütze ermittelt. Das erste Vergleichsschießen dieser Art fand bereits vor über 30 Jahren, im Jahr 1989, statt. Das K98-Schießen der Kameradschaften, das heute auch bei jüngeren Leuten beliebt ist, zeichnet sich durch den Spaß an der alten Technik und dem Schießsport als Wettkampf aus. Somit war der Wettkampf mit 34 Teilnehmern auch sehr gut besucht.
Bester Schütze des Vergleichsschießens war Björn Diekmann (Pr. Ströhen), der mit 85 Ring den ersten Platz belegte. Ihm folgte mit einem Ring weniger (84) Riste Quade (Tonnenheide) auf Platz 2, sowie Thorsten Rehr (Pr. Ströhen) mit 82 Ring auf Platz 3.
Nach dem Wettkampf auf dem Schießstand trafen sich alle Kameradschaften im Dorfgemeinschaftshaus auf dem Schützenplatz in Wehe wieder, wo die Siegerehrung stattfand und die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklang.


