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Info: Regenrückhaltebecken und Starkregen in Wehe!!!

Mit Bezug auf, an mich herangetragene Fragen zu dem neu erstellten Regenrückhaltebecken am Familienzentrum und Starkregen-Ereignissen in Wehe, möchte ich entgegen der ein oder anderen verbreiteten Falschdarstellung im Dorf, wie folgt informieren:

 

  • Das Regenrückhaltebecken am Kindergarten ist an den Regenwasserkanal angeschlossen und nicht an den Schmutzwasserkanal! Zudem ist das Becken auch voll funktionsfähig.

 

  • Bei extremen Starkregenereignissen (viel Regen in kurzer Zeit) kann auch die Regenwasserkanalisation nicht das gesamte Niederschlagswasser aufnehmen. Dafür können Kanäle auch nicht ausgelegt werden. Dadurch, dass das Regenwasser nicht vollständig vom Regenwasserkanal aufgenommen werden kann, fließt auch teilweise Regenwasser in den Schmutzwasserkanal (über die Kanaldeckel). Dies kann letztlich nicht verhindert werden. Dadurch kann ein Rückstau im Kanalnetz entstehen. Höchstens punktuell können die Löcher im Kanaldeckel mit Pfropfen verstopft werden.

 

  • Jeder Haushalt hat sich selbst gegen Rückstau zu sichern. Dies ist eine rechtliche Vorgabe. Wer keine Rückstausicherung hat, kann aus einem Rückstau keine Ansprüche z.B. gegen die Stadt geltend machen und muss „den Keller schrubben“.

 

  • Die vorhandene Entwässerungssituation in der Siedlung „Am Sportplatz/Heckenweg“ lässt sich nur durch eine „große“ Maßnahme wirklich verbessern:

Erneuerung und Vergrößerung der Regenwasserkanalisation mit Anschlusspflicht aller Anlieger. Hierdurch entstehen für viele „Kanalanschlussbeiträge“. Daneben besteht dann natürlich auch die Pflicht zur Entrichtung der jährlichen „Regenwassergebühr“.

  • Seitens der Stadt wurde über Jahre versucht, diesen „großen und teuren Wurf“ für die Anlieger zu vermeiden, indem bspw. das Regenbecken am Familienzentrum gebaut wurde.

 

  • Des Weiteren wurde seitens der Stadt angedacht, zwei zusätzliche Straßeneinläufe für das Regenwasser zu setzen. Diese Maßnahme wird allerdings bei Starkregen wohl keinen Effekt haben, insbesondere, da die Kanäle dann schnell volllaufen. Trotzdem soll dieses bei Gelegenheit weiter betrachten werden.

 

  • Vielleicht sollten die Grundstückseigentümer über eine Verrieselung auf dem eigenen Grundstück nachdenken

 

gez. Heinz Grundmann (Ortsvorsteher Wehe)

 

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